GRUNDSÄTZE

Frauen zuerst

 

Die Ungleichheit der Geschlechter ist schwer geschädigt und schadet unserer Gesellschaft immer noch. Wir konnten sehen, wie die Diktatur Frauen massiv unter Druck setzte, deshalb sind viele Frauen und auch Männer überzeugt: Freiheit ist gefährlich und nicht sicher, sie zerstört den inneren Frieden des Einzelnen und korrumpiert unsere soziale Normen. Und sie füttern unsere Kinder damit, um die Nachhaltigkeit dieser Idee in unserer gesellschaftlichen Denkweise zu gewährleisten. Am gefährlichsten ist jedoch die Tatsache, dass viele Politiker, Aktivisten und Jugendliche, die im Sudan für Veränderung und Freiheit kämpfen, mit psychologischen und mentalen Schwierigkeiten konfrontiert sind, die Notwendigkeit der Gleichstellung der Geschlechter für unsere nationale Sicherheit, Produktivität und Frieden zu verstehen. UMBAJA e. V stellt „Frauen an erster Stelle“ ganz oben auf seine Prioritäten.

 

 

 

Armutsbekämpfung

 

Die Weltbank sagt: Mehr als 40% der Sudanesen sind arm. Wir sagen: Mehr als 80 % der Sudanesen sind arm. Wir sind uns des Zusammenhangs zwischen sozialer Gerechtigkeit und Armut bewusst. Daher wird die Armutsbekämpfung unter den Gemeinschaften im Mittelpunkt unserer Strategie stehen. Denn die gute Wirtschaft führt zu mehr Freiheitsgefühlen und wird Zielgruppen und Gemeinden besser in die Lage versetzen, den Herausforderungen der langen Jahre der Gefangenschaft zu begegnen.

 

 

 

 

Nachhaltigkeit

 

Shari Arison, eine israelische Geschäftsfrau, sagte: "Nachhaltigkeit ist der Schlüssel zu unserem Überleben auf diesem Planeten und wird auch den Erfolg auf allen Ebenen bestimmen"

Wir freuen uns darauf, eine realistische, erfolgreiche und große Veränderung in unserem Aktivismus mit den Zielgruppen und Partnern zu erreichen. Daher werden wir das Gleichgewicht zwischen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Faktoren sowie das Gleichgewicht und die Harmonie zwischen den lokalen und globalen Bedürfnissen wahren. Und das lässt sich nur durch nachhaltiges Vorgehen und Handeln realisieren.

 

 

 

Von der afrikanischen Demokratie lernen

 

In Afrika gibt es etwa zehn demokratische Staaten und es wird realistisch und wertvoll sein, Lehren aus diesen demokratischen Modellen in Afrika zu ziehen. Und das ist für uns sehr wichtig, denn eine der wichtigsten Lügen und Propaganda, die in unseren Gemeinden weit verbreitet ist, lautet: "Demokratie und Freiheit sind weiße westeuropäische Produkte und passen nicht zu unseren Ländern". Wie viele von uns erinnern sich auch an die koloniale europäische Geschichte in Afrika, um sich emotional gegen demokratische Werte zu mobilisieren. In allen Schritten der Umsetzung verschiedener Projekte werden wir uns die Möglichkeit geben, zu interagieren und uns auszutauschen und von Menschen und Regierungen dieser afrikanischen demokratischen Staaten zu lernen. Im Einzelnen sind dies die stabilsten Demokratiestaaten in Afrika:

Mauritius, Ghana, Botswana, Namibia, Südafrika, Benin, Lesotho, Senegal, Tansania und Sierra Leone

 

 

Zusammenarbeit mit den Basisgemeinden

 

Eines der Hauptprobleme unserer bürgerlichen und politischen Bewegung, insbesondere in Afrika der heutigen Politik, ist folgendes: Die einzige Stimme, die bei der Entscheidungsfindung gehört werden kann, ist die Stimme der Elite und der Macht- und Reichsbürger, und folglich viele Menschen in den Basisgemeinden waren von der Gestaltung ihrer Zukunft und der Teilnahme an der Reform ihres Landes ausgeschlossen. Unsere Strategie wird und sollte die Basisgemeinschaften in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen.