UMBAJA WIRTSCHAFTSFORUM 2017

Warum sind wir arm?

Wir müssen darüber reden, oder?

 

Etwa 50 Teilnehmer nahmen an 3 Tagen am UMBAJA Wirtschaftsforum 2017 teil, eine Reihe von Delegierten kamen aus den Niederlanden. Das Forum hat die Frage aufgeworfen: Warum sind wir arm?

Das Forum fand in der Zeit von Freitag, 4. bis Sonntag, 6. August 2017 im Kulturzentrum Pavillon in Hannover, Lister Meile 4, 30161 Hannover statt.

Zu Beginn des Forums UMBAJA e. V stellte seine Sicht und Position zu den Auswirkungen sozialer Ungerechtigkeit auf Flüchtlings- und Migrantengemeinschaften in Deutschland und ganz Europa vor und inwiefern es für diese Gemeinschaften so wichtig ist, immer wieder kritisch über diese Frage nachzudenken: Warum sind wir arm? weil Armut ein menschengemachtes Produkt ist, sollten diese Gemeinschaften aufstehen und sie sollten das politische Bewusstsein schärfen, um die Armut beseitigen zu können.

Herr Florian G. Rawan, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Berufs- und Erwachsenenbildung der Universität Hannover. Er hat seine Zeitung vorgestellt: Armut in einem reichen Land? Perspektiven der Armut, in denen er die Definitionen und Statistiken zum Thema hervorhob, Armut als fehlende Leistungschancen (Capability Approach), Die Armut in verschiedenen Kategorien & Asyl und was wir tun können, um die Armut zu beseitigen. UMBAJA dankt dem Wissenschaftler Florian G. Rawan sehr für seinen großzügigen und wichtigen Beitrag.

An einem langen Tag, Samstag, den 5. August, begann das Forum mit Frauenstimmen. Frau Taqwa Ahmed, eine sudanesische Aktivistin aus den Niederlanden, beschrieb, wie sich die soziale und politische Diskriminierung sudanesischer Frauen auf das gesamte Leben im Sudan auswirkt und die Friedensförderung und Entwicklung schwächt. Sie gab viele Beispiele, Fälle und Statistiken. Ihr Papier (Sudanese Women: the Challenges and Hemmnisse für Frieden und Entwicklung) beschrieb auch einige lokale wirtschaftliche Aktivitäten von Frauen an der Basis im Sudan.

Frau Adwaa Elhussain, eine sudanesische Aktivistin in Deutschland, stellte ein historisches Panorama darüber vor, wie Frauen im Sudan für ihre Rechte kämpften, und sie gab ihre Empfehlungen, wie Frauen diesen Kampf in Deutschland und auch im Sudan weiterführen können.

Den Rest des Tages hielten wir zwei Workshops zum gleichen Thema ab: Warum sind wir arm? und wie können wir diese situation ändern und beseitigen? Die Teilnehmer nannten Dutzende von Gründen und Faktoren für die Beantwortung der Frage und beschrieben klare und konkrete Vorschläge und Ideen, wie diese unglückliche Situation geändert werden kann. Die Diskussion und die Beiträge waren sehr tiefgründig, kritisch und vielversprechend.

Am Abend und nach dem Abendessen besuchen wir die Premiere des Films (ein schwarzer Tag am Weißekreuzplatz) von Abbas Yassin, der dokumentierte, wie Polizei und Stadtverwaltung in Hannover vor einem Jahr das Flüchtlingsprotestcamp in Hannover beendeten, die Show war von mehr besucht worden als 100 Zuschauer.

Das Wirtschaftsforum UMBAJA hielt seine Abschlusssitzung am 6. August kamen die Teilnehmer auf dieser Sitzung zu einem Fazit und Entscheidungen über die nächsten praktischen Schritte, die unternommen werden sollten, um alle Empfehlungen des Forums auf den Realitätsboden zu bringen.

Wir von UMBAJA eV danken dem Kulturzentrum Pavillon, das unser Wirtschaftsforum 2017 veranstaltet, und wie immer Pavillon, der die meisten unserer Aktivitäten ohne zu zögern unterstützt.

Unser Dank und Respekt gilt:

Prof. Dr. Kirsten Scheiwe und Dr. Andreas Oehme vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik, Universität Hildesheim.

Marcus Munzlinger, Abteilung Gesellschaft & Politik, Kulturzentrum Pavillon.

Frau Janika Millan, Deutsch-Sudanesische Gesellschaft für Entwicklung, Hildesheim (GSAD).

Frau Silke Merzhäuser, Theater Werkgruppe2, Hannover.

Und unser Dank und unsere Anerkennung an alle Personen, die das UMBAJA Wirtschaftsforum 2017 unterstützt haben.

Dank und Anerkennung an alle UMBAJA e. V-Mitglieder und Follower, die ihr Bestes gegeben haben, um ein erfolgreiches Forum zu haben.

 

 

 

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